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Mittwoch, 23. November 2011

Buchbesprechung: Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Titel: Der Augensammler
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-426-19851-3
Seitenanzahl: 442 Seiten
Preis: Hardcover: 16,95 €
          Taschenbuch: 9,99 €
Erschienen: 27.05.2010




„Die Angst, lebendig begraben zu sein, schaffte nun das, was die Enge seines unsichtbaren Gefängnisses nicht vollständig vermocht hatte. Sie lähmte ihn.“

( S. 419; Z. 9)

Erster Satz:
Es gibt Geschichten, die sind tödliche Spiralen und graben sich mit rostigen Widerhaken tiefer und tiefer in das Bewusstsein dessen, der sie sich anhören muss.

Um was geht es?:
Er spielt das älteste Spiel der Welt...Verstecken.
Der Augensammler entführt Kinder, tötet die Mutter und stellt den Vater vor die Herausforderung das Kind innerhalb von 45 Stunden zu finden.
Er stellt dir Rätsel und Aufgaben, die dich zu dem Versteck führen sollen, doch läuft die Zeit ab, ist das Kind tot.
Und das Spiel beginnt von vorne.

Meine Meinung:
Lange, lange stand das Buch bei mir im Regal. Kaufgrund war der unheimliche Titel, der aber letztendlich auch der ausschlaggebende Grund war, warum das Buch solange in meinem Regal weilen musste.
Neugierig aber gleichzeitig ängstlich davor, was mich erwartet, da ich nicht unbedingt der Psychothriller Leser bin.
Da jetzt aber der zweite Band von Sebastian Fitzek zum Augensammler raus kam „Augenjäger“ wurde es für mich langsam Zeit es endlich mal zu lesen.
Gesagt getan!
Den Einstieg in das Buch habe ich sehr schnell bekommen, der Schreibfluss ist sehr flüssig und Fitzek schafft es mit kurzen Sätzen ein beklemmendes, düsteres, tiefsinniges Gefühl in einem auszulösen, was einen das ganze Buch und auch danach noch begleitet und einen gruseln lässt.

Das Buch hat viele kurze Kapitel, was mir das Lesen immer angenehmer macht. Die Kapitel handeln abwechselnd immer von einer anderen Person, so sieht man auch einmal die Sichtweise der anderen und kann sich in sie hineinversetzen.
Mal der Held, dann das Opfer und auch als Täter.
Gewöhnungsbedürftig fand ich die Seitenanzahl, die rückwärts geht. Aber eine interessante Idee, und wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, auch sehr praktisch.

Die Handlung konnte ich teilweise voraussehen, außerdem erinnerte mich das Buch von Anfang an, an das Spiel Heavy Rain, dessen Idee mit dem „Spiel spielen“ ich schon sehr gelungen fand und deshalb hatte ich auch beim „Augensammler“ Lesespaß.
Das Ende habe ich so die ganze Zeit erwartet, nur mit dem Täter da wurde ich überrascht.

Die Charaktere waren sehr gut ausgebaut. Besonders Alina Gregoriev hat mich mit ihrer besonderen und starken Art gleich fasziniert.
Die Gefühle der Protagonisten waren sehr gut beschrieben, genauso wie die Umgebung und man konnte förmlich eintauchen in das Buch, weil für mich keine Fragen offen blieben und sich alles nacheinander zusammengefügt hat.

Fazit:
Für mich war die Handlung nicht ganz was Neues, aber trotzdem hatte ich eine Menge Lesespaß mit dem Buch und es hat mir ein paar spannungsgeladene Stunden beschert und einen Täter, den ich nicht voraussehen konnte.

Autor:
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller „Die Therapie“ eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern „Amokspiel“, „Das Kind“, „Der Seelenbrecher“, „Splitter“ und „Der Augensammler“ festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans.




Die Geschichte geht weiter die Suche beginnt von vorne wer Alexander Zorbach und Alina Gregoriev weiter verfolgen will sollte sich den „Augenjäger“ zulegen

Dienstag, 27. September 2011

Ich lese: Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …



Warum gerade dieses Buch? 
Dieses Buch liegt jetzt schon seit ewigkeiten bei mir im Regal und der Titel allein hat mich immer schon Abschrecken lassen.
Da aber jetzt schon das neue Buch von Sebastian Fitzek raus ist - Der Augenjäger - muss ich doch endlich mal zu diesem Buch greifen. 
Ich bin sehr gespannt!